Legasthenie
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Englisch ist ein Hauptfach. Mittlerweile wird es in den meisten Grundschulen bereits ab der 1. Klasse gelehrt.
Spätestens in der 5. Klasse ist es dann wichtig, sich nicht nur die Aussprache, sondern auch die Schreibweise zu merken.

Es kann schon verwirrend sein, wenn man im Vokabel-Test das englische Wort für SCHUH schreiben will und sich fragt, ob das gehörte [u:] jetzt mit oo wie in cool geschieben wird, mit ou wie in you, mit ew wie in new oder einfach mit o wie in do ? Oder war es mit ue wie in true ? Mit oe wie in shoe !
Man braucht eine gut funktionierende visuelle Wortbildspeicherfähigkeit, wenn man englische Vokabeln lernt. Viele Legastheniker haben genau das nicht. So treten die ersten Probleme meist schon im ersten Jahr auf, indem es auf die englische Rechtschreibung ankommt.
Im Folgenden finden Sie eine kleine Aufstellung der häufigsten Fehlerquellen, die das Englische für Legastheniker besonders schwer machen.

Schwierigkeiten beim Englischlernen

1. Artikulation

Schwierigkeiten mit der richtigen Aussprache, besonders bei uns unbekannten Lauten wie th, r, w.
z.B. : „Sandy Thatcher throws Rudy Valley´s ring through the window.“

2. Laut- Buchstaben- Zuordnung

Es gibt im Englischen viel mehr Varianten einen Laut zu schreiben als im Deutschen.

z.B.:
[i:]
= das lang gesprochene i -> meet, me, eat, piece
[u:] = das lang gesprochene u -> do, you, moon, shoe, June, blue, fruit, new

3. False Friends

Manche englische Wörter klingen oder sehen aus wie deutsche Wörter, bedeuten aber etwas anderes.
z.B.          
become = werden, get = bekommen, sensible = vernünftig, sensitive = sensibel

4. Differenzierungen

Manche Wörter klingen ähnlich und es ist für Schüler schwierig aus dem Zusammenhang die richtige Schreibweise zu erkennen.
z.B.:
sing, sink, thing, think

Dasselbe trifft für die zahlreichen „Teekessel-Wörter“ zu, die sogar gleich klingen, aber unterschiedliche Bedeutungen und unterschiedliche Schreibweisen haben.
z.B.:
their = ihre, there = dort, they´re = sie sind,
wether = ob, weather = Wetter

5. Grammatik

Schüler haben in der Fremdsprache nicht die Möglichkeit, die Grammatik „gefühlsmäßig“ zu erfassen. Der Satzbau ist teilweise anders als bei uns, z.B.: „Do you like it ?“ = Tust du mögen es ? = „Magst du es ?“
Die Verlaufsform = -ing-Form (Ich esse gerade = I am eating) gibt es im Deutschen gar nicht.

Unser Therapie-Konzept

Wie in unserer Legasthenie-Therapie im Deutschen, steht auch für den Schüler, der sein Englisch verbessern möchte, eine Diagnose-Sitzung am Anfang des Weges. Dort wird erfasst, welche Lernaspekte bereits gut gemeistert werden und an welchen Punkten eine gezielte Förderung einsetzen soll. Dieses Ergebnis bestimmt den Schwerpunkt des persönlichen Therapieplanes jedes Schülers.

  • Unsere Legasthenie-Therapie setzt sich zum Ziel das Zutrauen des Schülers in die eigenen Lern-Fähigkeiten zu fördern
  • dem Schüler zu helfen, seine Sprechhemmungen zu überwinden
  • dem Schüler das Erlernen der englischen Schreibweise zu erleichtern durch Strukturierung der Laut-Buchstaben- Zuordnung
  • und sein Verständnis für die fremde Grammatik aufzubauen.